Portrait: Michael Grom

Er steht für Qualität, Regionalität, Genuss und hohe Handwerkskunst. Michael Grom, Inhaber der über die Grenzen von Karlsruhe hinaus bekannten Metzgerei Sack. Er ist ein Genussmensch vom Scheitel bis zur Sohle. Als Fördermitglied der deutschen Slow Food Bewegung ist er Liebhaber von erstklassigen Speisen, obwohl kein Raucher, genießt er gerne feinste Zigarren und ist auch einer guten Flasche Wein in Maßen nicht abgeneigt. Im Gegensatz zum reinen Konsument, hat er jedoch die Möglichkeit, zumindest in Bezug auf Wurst und Fleisch, die gewünschte Qualität der Produkte selbst herzustellen und glauben Sie uns – er und seine über 70 Mitarbeiter (10 in der Produktion) machen dies auch Tag für Tag.

Mit den vier Karlsruher Filialen und der von Michael Grom liebevoll als „Fleisch- und Wurstmanufaktur“ bezeichneten Zentrale (Neubau 2011) in Malsch, sind ideale Voraussetzungen für die Umsetzung seiner ganz persönlichen Philosophie von perfekter Qualität gegeben. Voraussetzungen, die leider nicht jeder kleinere Metzger und ganz sicher keine Großschlachterei bieten kann. Aus bestem, überwiegend regionalem Fleisch und ausgesuchten Gewürzrezepturen wird durch sauberes und handwerklich einwandfreies Arbeiten, eine Vielfalt hochwertiger Lebensmittel erzeugt. Diese werden aus der für den Arbeitsablauf optimal konzipierten Manufaktur täglich frisch an die Filialen geliefert.

Die Gastro Guerilla bekam die Möglichkeit die Fleischmanufaktur in Malsch zu besichtigen und den Mann kennenzulernen, der in der Metzgerei Sack die Fäden zieht. In einem bald erscheinenden Artikel werden wir die Metzgerei näher beleuchten. Vorab haben wir dem Fleischermeister Michael Grom (MG) ein paar gezielte Fragen zu seinen kulinarischen Vorlieben gestellt.

Metzgermeister und Inhaber der Metzgerei Sack, Michael Grom

Wäre ein Leben ohne Fleisch denkbar?

MG: NEIN!

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

MG: Ich liebe gutes Rindfleisch. Gerne würde ich nochmals ein PERFEKTES STEAK genießen.

Was ist Ihre liebste Wurst im Sortiment der Metzgerei Sack?

MG: Unsere Sack-Lyoner ist einfach unschlagbar, aber auch die feine Mettwurst ist nicht zu verachten.

Was würden Sie gerne mal essen?

MG: Es gibt nicht so viel, daß ich noch nicht in bester Qualität probieren konnte. Dennoch bevorzuge ich immer wieder ein „perfektes Steak“ und ein Dessert „a la Präsidentin“ (meiner Frau Simone).

Gibt es hingegen ein Gericht, welches Sie verabscheuen?

MG: Ich mag keinen Thunfisch, auch wenn er für Feinschmecker das Größte ist.

Was darf es zu trinken sein?

MG: Für mich gerne ein stilles Wasser oder Johannesbeerschorle und gelegentlich ein gutes Glas Wein.

Wer ist eigentlich zu Hause der Chef in der Küche?

MG: Meine Frau! Aber nicht nur in der Küche. – lacht – Jedoch darf ich oft das Fleisch zubereiten.

Zu welcher Musik kochen Sie am liebsten?

MG: Bei uns zu Hause läuft momentan BossHoss oder Brad Paisley (Country).

Was war das schlimmste Vergehen, das Sie jemals an einem Stück Fleisch miterleben mussten?

MG: Es ist für mich immer wieder ein Graul, wenn Leute ein Steak durchgaren.

Empfehlen Sie uns noch ein Restaurant in Karlsruhe?

MG: Restaurant EigenArt oder auch gerne den Eierhuber.

Vielen Dank für das kleine Interview.

Bei den Karlsruher Nachbarn von Disturbed Cooking könnt ihr Michael Grom, passend zur kommenden Jahreszeit, auch live am Grill erleben. Zudem findet ihr dort viele weitere, kurze und prägnante Videos zum Thema Kochen und vorallem Grillen!
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