Schon probiert? – Burrata

Den Mozzarella kennt jeder. Ein Filatakäse (ital. filare – ziehen) von Kuhmilch der aus dem Süden Italiens stammt. Die Besonderheiten dieser Käse sind ihre Erzeugung und der im nicht getrockneten Zustand vorhandene Frischkäsecharakter, der sie zu idealen Begleitern im Sommer macht. In der Herstellung wird der Käsebruch überbrüht und anschließend durch Rühren, Kneten und Ziehen zu einem formbarem Teig verarbeitet. In Kugelform aus der Lake erhalten wir so den Mozzarella, getrocknet zum Beispiel einen Scamorza.

Aus dem gleichen Material wie der Mozzarella ist der Burrata, der jedoch statt zu einer Kugel, eher zu einer Tasche geformt wird. Diese Tasche füllt man mit Sahne und nicht behandelten Mozzarellasträngen und verschließt sie. In früheren Zeiten verwendeten die Apulier den Burrata um Butter darin frisch zu halten, was auch den Namen des Käses prägte. Heutzutage dient er nur noch als cremig-frisches Gedicht auf dem Teller, welches bei uns bisher aber nur selten zu finden ist. Und sollte er dann doch mal im Supermarktregal stehen, ist es wie mit dem Mozzarella – es gibt gewaltige Qualitäts- und Geschmacksunterschiede. Wer einmal ein frisches Qualitätsprodukt zwischen die Zähne bekommen hat, der wird von den abgepackten Produkten keine Befriedigung mehr erfahren.

Doch lasst uns zufrieden sein, wenn wir überhaupt einen Burrata zu kaufen bekommen (Unserer war von Metro, Karslruhe). Liegt er dann auf dem Teller, gilt das Motto keep it simple. Ein paar Tomatenstücke dazu, Olivenöl, einige Blätter Basilikum sowie Fleur de Sel (z.B. Le Saunier de Camargue für 4,14€ bei amazon.de)  und ein wenig Pfeffer. Augen zu, Mund auf und in der Sonne genießen.

Burrate in Schale mit Tomaten, Olivenöl, Salz und Pfeffer

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