Bialetti Brikka – Endlich Crema aus der Kanne

Bialetti Brikka und das flüssige Ergebnis

Bialetti Brikka und das flüssige Ergebnis

Nichts ist bekanntlich für die Ewigkeit, Fortschritt und Innovation sind allgegenwärtig. Wurde früher z.B. ein Computer nur mit der Tastatur bedient, wischen wir heute mit den Fingern über den Bildschirm. Karlsruhe wird mal eben untertunnelt, Heino covert Rammstein und die Grünen regieren im Ländle. Überall Veränderungen und Weiterentwicklungen. Zumeist hat Fortschritt sein Gutes, so auch bei der italienischen Firma Bialetti, die mit ihrer Espressokanne Moka Express weltweit bekannt ist. Der ursprünglichen Aluminiumkanne, die sich seit 1933 nicht sonderlich verändert hat, fehlte es bisher an einem entscheidende Detail zum vollendeten Espressoglück. Es mangelte an Druck auf den gemahlenen Bohnen und daraus resultierend auch an einer Crema, die aus einer kräftigen braunen Brühe einen Espresso macht. Die Lösung kommt in Form der neuen Bialetti Brikka. Der Moka Express bringt maximal 1,5 bar Druck, während in der Brikka mit Cremaventil schon bis zu 6 bar möglich sind. Natürlich erreichen wir nicht die als optimal geltenden 9 bar und auch die Wassertemperatur wird die empfohlenen ~90° leicht überschreiten. Doch bei einen Preis von derzeit 33€ für das 2-Tassen Modell, sehen ich keinen Grund warum jemand dieses Produkt nicht in der Küche stehen haben sollte. Diese Kanne kombiniert mit frisch gemahlenen Espressobohnen sowie etwas Experimentierfreude bei Mahlgrad, Pulvermenge, Wassermenge und Anpressen ist die Lösung für hervorragenden Espresso ohne großen apparativen Aufwand.

Der Zeugwart hat heute keine Mühen gescheut und noch ein selbstgedrehtes Video zur Brikka beigefügt (rauscht etwas, interessant wirds ab 1:00 min), sowie die goldenen 5-M Regeln des Espressokochens.

DIE 5-M REGELN:

  1. Die Mischung – die Auswahl der Kaffeebohnen,
    • Qualität der Bohnen
    • Sorgfältige und zu den Bohnen passende Röstung
    • Frische der verwendeten Bohnen
  2. Die Menge – die richtige Menge an Pulver (in der Regel 7 g),
  3. Der Mahlgrad – die richtige, nicht zu grobe, nicht zu feine Zermahlung der Bohnen,
  4. Die Maschine – eine gute Maschine,
    • Temperatur des Wassers
    • Druck des Wassers
    • Qualität (unter anderem Härtegrad) des Wassers
  5. Der Mensch – der Zubereiter des Getränks.
    • Gefühlvolles Tampern entsprechend dem Mahlgrad (= Pressen des Kaffeemehls in das Sieb)
    • Richtig gewählte (dickwandige und vorgewärmte) Tasse, weil der Espresso sonst schnell auskühlt
    • Abstimmung aller Faktoren aufeinander
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